Sperrholzklassifizierung
Sperrholz wird in gewöhnliches Sperrholz (für breite Anwendungen geeignetes Sperrholz) und Spezialsperrholz (für spezielle Anwendungen geeignetes Sperrholz) unterteilt.
Zu den Qualitätsanforderungen an Sperrholz gehören die optische Qualität, die Größe sowie die physikalischen und mechanischen Eigenschaften.
Aussehen, Größe, physikalische und mechanische Eigenschaften des Produkts werden durch drei Tests qualifiziert, andernfalls wird es als nicht qualifiziert beurteilt. Das Sperrholz muss beim Verlassen des Werks über das Produktqualitätszertifikat der Qualitätsprüfungsabteilung des Herstellers verfügen, aus dem Typ, Spezifikation, Qualität, Bindungsstärke und Wassergehalt des Sperrholzes hervorgehen.
Die Größe und Dicke von gewöhnlichem Sperrholz beträgt 2,7 mm, 3,3 mm, 4,5 mm, 5,5 mm, 6 mm … Ab 6 mm erhöht sich die Dicke um 1 mm. Die Dicke von dünnem Sperrholz beträgt unter 4 mm. Übliche Spezifikationen sind Sperrholz mit einer Dicke von 3 mm, 3,5 mm und 4 mm. Sperrholz mit anderen Dicken wird im gegenseitigen Einvernehmen zwischen dem Lieferanten und dem Zulieferer hergestellt.
Herstellungsprozess von Sperrholz
Sperrholz ist ein drei- oder mehrlagiges Laminat aus zu Furnier gedrehten Stämmen oder zu dünnem Holz gehobelten und mit Klebstoff verklebten Holzquadraten. Ungleichschichtfurniere werden normalerweise so verklebt, dass die Fasern benachbarter Furniere senkrecht zueinander angeordnet sind. Daher gibt es drei-, fünf- und siebenschichtige Sperrholzschichten.
Strukturell wird das äußerste Furnier des Sperrholzes als Deckplatte und das vordere Furnier als Platte bezeichnet, wobei es sich um die Einzelplatte mit der besten Qualität handelt. Das gegenüberliegende Blatt wird als Trägerblatt bezeichnet und besteht aus Einzelblättern der nächsthöheren Qualität. Die innere Einzelplatte wird als Kernplatte oder Mittelplatte bezeichnet und besteht aus der Einzelplatte mit der höchsten Qualität.
Veröffentlichungszeit: 15. Juli 2022


